Was ist wahr?

Mit dem am 13./14. April 2019 erschienenen Artikel „Der Guru“ in der Süddeutschen Zeitung stellt sich sehr deutlich die Frage, was eigentlich Wahrheit ist.

Der Pressekodex verpflichtet Journalisten zur Wahrheit. Sie müssen gemäß ihrer Sorgfaltspflicht überprüfen, ob eine Information, die sie erhalten, tatsächlich auch der Wahrheit entspricht.1 Selbst wenn es nicht immer möglich ist, auf ein wirklich eindeutiges Ergebnis zu kommen, so müssen sie alle verfügbaren Quellen hierzu hinzuziehen und ausgewogen darüber berichten. Bei einer Verdachtsberichterstattung über eine Straftat dürfen sie nicht selektiv berichten, sondern müssen immer auch entlastende Fakten nennen.2 Dass diese Grundbedingungen in dem obengenannten Artikel nicht gewahrt sind, lässt sich für den aufmerksamen Leser unschwer erkennen.

Die Rechtsprechung geht von einem pragmatischen Wahrheitsbegriff aus: Wahrheit ist die Übereinstimmung eines behaupteten Sachverhaltes mit der Wirklichkeit. Wahrheit lässt sich auf einfache Weise so beschreiben, dass es sich um Tatsachen handelt und dass keine wesentlichen Tatsachen weggelassen werden, so dass ein wahrheitsgemäßes Bild entsteht. Dies ist u.a. in der Zivilprozessordnung § 138 Abs. 1 auf diese Weise gesetzlich geregelt.

Marianne B. nimmt hingegen meine Darstellung auf dieser Internetseite und dreht in ihrer Darstellung im Internet alles einmal um. Heraus kommt eine „Wahrheit“, die jeglicher Faktenlage widerspricht. Es ist die „Wahrheit“, wie sie von der Ärztin Christine B. postuliert wurde: die Verfolgung ihrer Person durch eine kriminelle Sekte bis zum Tod. Marianne B. wendet als deren Nachfolgerin eines der Grundprinzipien von Christine B. an: Wahr ist etwas, weil Christine B. es sagt. Es ist nicht wahr, weil es sich um Tatsachen handelt, sondern weil Christine B. es sagt. Es ist sogar wahr, wenn es den Tatsachen direkt widerspricht, weil es Christine B. sagt. Christine B. sah sich als Alleinvertreterin der Wahrheit.

Dies wird an folgendem Vorgehen deutlich (und es handelt sich hier nur um ein Beispiel aus Unzähligen, die ebenso offensichtlich sind!): Christine B. reichte bei Gericht ein Schreiben von Heinz Grill als Beweis ein, das sie als den Beginn der von ihr postulierten Hetzjagd und Verfolgung ihrer Person mit Klagen durch die „Sekte“ bezeichnete. Es ist nun so, dass in dem Schreiben ihr Name nicht vorkommt, das Schreiben bezieht sich in keiner Weise auf sie. Es wird in dem Schreiben auch nicht zu einer Hetzjagd, Verfolgung oder zur irgendwelchen anderen Maßnahmen in dieser Richtung aufgerufen. Es geht lediglich um die notwendige Verantwortungsübernahme auf einem geistigen Schulungsweg. Ihre Behauptung ist nicht wahr, weil es hierfür vorliegende Tatsachen gibt. Ihre Behauptung ist wahr, weil Christine B. es sagt und wenn sie es so sagt, dann ist das so, auch wenn alle Tatsachen dagegen sprechen. Dieses Schreiben, das völlig offensichtlich in keinerlei Zusammenhang mit ihren ehemaligen Patienten und Yogaschülern steht, reichte sie wider besseres Wissen und trotz Richtigstellung durch die Betroffenen immer wieder bei weiteren Gerichtsprozessen, die ihre ehemaligen Patienten und Yogaschüler wegen verschiedener Arztrechtsverletzungen u.a. gegen sie führten, ein, um diese aufgrund dieses „Beweises“ als von Heinz Grill gegen sie aufgehetzte Sektenmitglieder zu diffamieren.

Die Parallele zur Katholischen Kirche ist deutlich: diese postuliert in Bezug auf Glaubensfragen ebenfalls einen Alleinanspruch auf Wahrheit. Das, was der Papst als wahr und richtig bewertet, ist unfehlbar und wird zum Dogma erhoben, und der Gläubige hat dies zu glauben. Schon nur der Zweifel daran zieht die Exkommunikation nach sich.3 Es werden hier die Kriterien für Wahrheit ausgetauscht: Wahrheit wird nicht nach den vorliegenden Tatsachen bestimmt, sondern allein nach demjenigen, der die Macht hat, und wie es diesem genehm ist. Diese Macht wird unter Berufung auf eine göttliche, d.h. über allen Menschen stehende Instanz, legitimiert. Auch bei den beiden Journalisten, die den obengenannten SZ-Artikel verfassten, klingt in dem nachfolgenden Podcast4 eine ähnliche Haltung an: sie sehen bei sich die Deutungshoheit über die Wahrheit, indem sie sich über eine „Gegenöffentlichkeit“ beklagen, die ihrer Ansicht nach alles mögliche Unwahres behaupten könne, weil sie nicht überprüft werde. Damit suggerieren sie, dass gegenüber dem SZ-Artikel anderslautende Veröffentlichungen unwahr seien. In gleicher Weise liegt hier wieder das Verhältnis vor, dass die Zeitung durch eine große Zahl von Käufern und Abonnenten eine Machtposition inne hat und die sogenannte „Gegenöffentlichkeit“ mit dieser nicht aufwarten kann. Die Wahrheit bestimmt sich also nicht aufgrund von Tatsachen und sachlichen Bezügen, sondern die Wahrheit wird von dem bestimmt, der die Macht hat.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Ärztin Christine B. – aufgrund ihrer ärztlichen Tätigkeit in bestem Wissen über deren eigenes Verfolgungsinteresse insbesondere gegen Heinz Grill – gerade zum Sektenreferenten und zum Sektenkommissar Harry B. ging und sich als Sektenopfer inszenierte. Konnte sie sich doch hier genau mit den Personen verbünden, die das gleiche Verständnis von Wahrheit in Verbindung mit Machtinteresse haben wie sie: wahr ist, was man nach eigenem Gutdünken zur Wahrheit erklärt. Tatsachen haben hier nichts zu sagen. Erschreckend ist umso mehr, dass Christine B. bis heute als höchst glaubwürdig gilt.


1Vgl. hierzu Ziffer 1 und 2 im Pressekodex unter https://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/#panel-ziffer_2____sorgfalt, Stand: 13.7.2019.

2Siehe hierzu die sehr informative Publikationsreihe „nr-Werkstatt“ des Vereins Netzwerk Recherche e.V. auf https://netzwerkrecherche.org/handwerk/nr-werkstatt/, insbesondere Ausgaben Nr. 1, 16 und 19, Stand 13.7.2019.

3Siehe hierzu: „Die kirchenamtliche, geistliche Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf als letztgültig (unwiderruflich) proklamierte Lehrentscheidungen in Glaubens- oder Sittenfragen. Sie wurde mit der dogmatischen Konstitution Pastor Aeternus auf dem Ersten Vatikanischen Konzil am 18. Juli 1870 unter Papst Pius IX. selbst als (unfehlbarer) Glaubenssatz verkündet. Die Definition lautet: ‚Zur Ehre Gottes, unseres Heilandes, zur Erhöhung der katholischen Religion, zum Heil der christlichen Völker lehren und erklären wir endgültig als von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, in treuem Anschluss an die vom Anfang des christlichen Glaubens her erhaltene Überlieferung, unter Zustimmung des heiligen Konzils: Wenn der Römische Papst in höchster Lehrgewalt (ex cathedra) spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen des Römischen Papstes sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich. Wenn sich jemand — was Gott verhüte — herausnehmen sollte, dieser unserer endgültigen Entscheidung zu widersprechen, so sei er ausgeschlossen.‘“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstliche_Unfehlbarkeit, Stand: 13.7.2019)

4Siehe unter: www.sueddeutsche.de/thema/Das_Thema unter dem Titel „Der Guru: ein Kriminalfall und dessen Recherche“, 31.5.2019.

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Psychische Strukturen des Einzelnen und ihr Einfluss auf die Gesundheit anderer

Der Mensch ist einerseits ein individuelles Wesen und andererseits steht er in Beziehung mit anderen Menschen. Die psychischen Strukturen einer Person haben deshalb nicht nur Auswirkungen auf diese selbst, sondern sie führen immer auch Wirkungen, sei es mehr förderlicher, aufbauender Art oder mehr abbauender, abträglicher Art, auf die psychischen und in der Folge gesundheitlichen Verhältnisse von anderen herbei. Eine genauere Betrachtung dieser Zusammenhänge kann am Beispiel der Yogalehrerausbildungen, die unter der Leitung der Ärztin Christine B. standen, erfolgen:

Sehr auffällig war in der dreijährigen Yogalehrerausbildung bei Christine B., die ich absolvierte, dass von etwa 30 Ausbildungsteilnehmern 8 Personen während der Zeit der Ausbildung zum Teil schwerste Bandscheibenvorfälle erlitten. Damals konnte das keiner der Ausbildungsteilnehmer begreifen. Dies stand in einem großen Widerspruch dazu, dass die Ausbildung als „Ausbildung zum heilkundlich orientierten Yogalehrer“ ausgeschrieben war, und demnach die gesundheitlichen Bedingungen auch der Ausbildungsteilnehmer sich verbessern hätten müssen, oder sich zumindest nicht verschlechtern hätten dürfen.

Auffällig ist weiterhin, dass in der Ausbildung ein extremes Klima der Angst herrschte. Die von Christine B. geleitete sogenannte „Biographiearbeit“ führte mit der Verpflichtung der Offenbarung der intimsten Verhältnisse und Traumatisierungen aus der Kindheit vor der ganzen Gruppe der Ausbildungsteilnehmer vielfach zu Retraumatisierungen und neuen Traumatisierungen. Es erfolgte von Seiten der Ärztin keinerlei Aufklärung zu möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser gruppentherapeutischen Sitzungen.

Darüber hinaus steigerte sich die psychische Druckbelastung für die Ausbildungsteilnehmer noch weiter, indem die Ärztin so weit ging, Intimitäten von Teilnehmern, die diese selbst nicht vor der Gruppe offenlegen wollten, gegen deren Willen vor allen zu erzählen. Das Wissen dazu hatte sie in vorweg stattfindenden Einzelgesprächen oder Einzeltherapiesitzungen von den jeweiligen Personen im Vertrauen auf die ärztliche Verschwiegenheit erfahren. Bei der leisesten Kritik ihr gegenüber wartete die Ärztin mit demütigenden Beleidigungen, Bloßstellungen, Verleumdungen und der widerrechtlichen Äußerung von schweigepflichtigen Diagnosen und Intimitäten gegenüber der „aufmüpfigen“ Person vor der ganzen Gruppe auf. Es handelt sich mit diesem Verhalten der Ärztin nicht nur um eine erhebliche Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflichten mit schwerwiegenden Schweigepflichtverletzungen, sondern um ein extrem destruktives und die sozialen Verhältnisse zerrüttendes Verhalten.

Des öfteren kommentierte die Ärztin Christine B. vor der ganzen Ausbildungsgruppe ihre Verschreibungspraxis von Psychopharmaka (die meisten Teilnehmer der Ausbildung waren auch zu ihren Patienten geworden, wie Jahre später offensichtlich wurde) damit, dass sie in Zeiten des psychischen Darniederliegens verschiedenste Psychopharmaka einzunehmen pflegte. Dies sei nicht nur eine wirkungsvolle Therapie bei psychischen Erkrankungen, sondern sei sogar für die spirituelle Entwicklung förderlich. Abgesehen davon, dass es aus fachlicher Sicht völlig abstrus ist, Psychopharmaka eine förderliche Wirkung in Bezug auf Spiritualität zuzuschreiben, zeigt ihre eigene Aussage deutlich auf, dass Christine B. selbst nicht gerade über gesunde psychische Strukturen verfügte.

Aus meiner heutigen Sicht als Heilpraktikerin ist es für mich deutlich, dass dieses destruktive, in den Willen eingreifende Verhalten von Christine B. in der Ausbildung, das jeglicher ärztlichen Sorgfaltspflicht und jeglichem gesunden sozialen Umgang nicht nur widerspricht, sondern diese regelrecht negiert, zu erheblichem psychischen Druck und schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden führen musste. In dieser demütigenden, jegliches Vertrauen verletzenden und mit Angst beladenen Atmosphäre, welche die Ärztin Christine B. in der Yogalehrerausbildung bewirkte, ist die erschreckende Vielzahl von Bandscheibenvorfällen, aber auch von anderen schwerwiegenden Erkrankungen, nichts anderes als eine logische Konsequenz. In Bezug auf Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle weiß man heute, dass zu große psychische Druckbelastungen durch Stress, Ängste, Mobbing, u.a. häufige Ursachen für deren Auftreten sind.

Die Destruktivität der Ärztin fand noch eine Steigerung, als sie aufgrund der Aufklärung der Tochter über Missstände in der Arztpraxis ihrer Eltern viele Beschwerden und Klagen von ihren ehemaligen Yogaschülern und Patienten erhielt: Sie wies jegliche Verantwortung für die von ihr verursachten Schädigungen von sich und begann stattdessen, in einer Täter-Opfer-Umkehrung ihre ehemaligen Patienten und Yogaschüler wider besseres Wissen als Mitglieder einer sie mit justizmissbräuchlichen Klagen und kriminellen Handlungen verfolgenden Sekte zu verleumden. Damit wurden die ohnehin schon geschädigten Betroffenen ein weiteres Mal von ihrer ehemaligen Ärztin und Yogalehrerin gedemütigt und mit dementsprechenden psychischen und gesundheitlichen Belastungen schwerstens geschädigt. Eine Marianne B. aus München, sie nennt sich öfter auch Marianne Munich, ist die Nachfolgerin von Christine B. und führt die von Christine B. eingeleitete Verleumdung und religiöse Verfolgung mit Sekte in gleichem Stil fort.

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Irreführung der Öffentlichkeit: eine Steigerung zum Justizskandal um Gustl Mollath

Der von den SZ-Journalisten in dem Podcast „Der Guru: ein Kriminalfall und dessen Recherche“ vom 31.5.20191 so bezeichnete „Kriminalfall“ ist vergleichbar mit dem Fall von Gustl Mollath und, ich würde sagen, sogar noch weitaus schwerwiegender. Es ist deutlich spürbar, dass hier ein Justizskandal größten Ausmaßes stattfindet, bei dem vorliegende Tatbestände und Tatsachen durch die von Christine B. wider besseres Wissen behauptete Verfolgung ihrer Person durch eine Sekte vertuscht werden sollen.

Die Ärztin Christine B. hat schon in den von ihr geleiteten Yogalehrerausbildungen die Teilnehmer in die Irre geführt. Sie führte auch die Justiz in die Irre. Sie akzeptierte nicht, dass ihre Patienten und Schüler sich von ihr verabschiedeten und bezeichnete sich von da an als Aussteigerin einer spirituellen Gruppe bzw. Sekte. Damit brachte sie die Realität in eine vollkommene Umkehrung2.

Heute findet darüber hinaus ein Kampf um die Öffentlichkeit statt. Die Öffentlichkeit soll ebenfalls in die Irre geführt werden. Ich finde es absolut erschreckend, was hier stattfindet. Indem einer der beiden SZ-Journalisten sagt, dass es ihn ärgere und ihm weh tue, dass es anders als früher, wo die Süddeutsche Zeitung eine Öffentlichkeit schuf und der Leser sich daran eine Meinung bildete, nun eine Gegenöffentlichkeit gebe, drückt er die Beanspruchung eines Monopols der Meinungsbildung aus. Dies widerspricht dem Grundrecht der freien Äußerung und Verbreitung der eigenen Meinung gemäß Art. 5 GG3, das jedem Menschen garantiert wird. Es ist ähnlich wie bei der Katholischen Kirche, auch diese beansprucht ein Monopol auf den Christus und auf die alleinige Wahrheit in religiösen Fragen. Bedenkt man, dass die Grundrechte noch unter dem frischen Eindruck der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten herausgearbeitet wurden und gerade die freie Meinungsäußerung und -bildung in Diktaturen unterdrückt wird, dann stimmt mich diese Haltung äußerst bedenklich.

Sehr auffällig ist, dass die Recherche4 der beiden SZ-Journalisten extrem einseitig erfolgte, was den Grundsätzen einer ordentlichen journalistischen Recherche widerspricht. Die ganze Arbeit und Tätigkeit von Heinz Grill, alles was er z.B. an Klettertouren5, Büchern6, usw. geschaffen hat, wird wie nicht-existent ausgeblendet. Die Informationen hierzu sind jedoch über das Internet auf einfachste Weise zugänglich. Die beiden Journalisten nehmen lediglich Bezug, wenn es darum geht, etwas lächerlich zu machen oder eine angebliche Gefährlichkeit zu konstatieren. Zum Beispiel wurde im SZ-Artikel „Der Guru“ vom 13./14.4.2019 behauptet, Heinz Grill wäre Experte für Lichtnahrung. Damit wird der Eindruck erweckt, er würde das Praktizieren von Lichtnahrung befürworten. Gleichzeitig wurde hinzugefügt, dass es sich um eine höchst umstrittene esoterische Methode handelt, bei der schon Menschen zu Tode gekommen seien. Dass hier keine wirkliche Recherche erfolgte, ist völlig offensichtlich, denn im Interview zum Lichtnahrungs-Kongress äußert Heinz Grill sehr deutlich, dass er Lichtnahrung nicht befürwortet. Weiterhin hat Heinz Grill ein ganzes Buch über die Möglichkeiten einer sinnesfreudigen und die Lichtkräfte anregenden Ernährungsgestaltung7 geschrieben.

Neben dem Weglassen von leicht zugänglichen Tatsachen werden stattdessen weitere falsche Angaben gemacht, zum Beispiel bezüglich der beruflichen Tätigkeit von Heinz Grill, er würde sich als Architekt betätigen. Dass dies nicht stimmt, kann sehr leicht anhand der öffentlich verfügbaren Informationen im Internet nachgeprüft werden. Heinz Grill hat neue Möglichkeiten der Gestaltung mit Farben und Formen beim Bauen entwickelt. Auch hier existieren Bücher8, in denen diese Möglichkeiten der Gestaltung einer Baukunst und wie Räume geschaffen werden können, die den Menschen aufbauend begleiten und in der Sinnesfreude anregen, von ihm dargelegt werden.

Aber auch in Bezug auf Christine B. und die Darstellung der Umstände ihres Todes werden die Tatsachen und die Verfehlungen und schuldhaften Vergehen in ihrer ärztlichen Tätigkeit durch Nichtbeachtung aus der Öffentlichkeit ferngehalten und in eine Negation geführt. Beispielsweise gibt es mehrere rechtskräftige Urteile bezüglich Schweigepflichtverletzungen, Nicht-Gewährung von Einsicht in Patientenakten und Krankenkassenbetrug seitens der Ärztin. Diese werden ebenfalls nicht beachtet, obwohl auch diese Tatsachen bereits im Internet öffentlich bekannt sind. Auch wird die Tatsache, dass Christine B. nicht Aussteigerin war, sondern sich die Patienten und Schüler von ihr verabschiedeten, innerhalb des Podcasts in sich widersprüchlich negiert. Zunächst erwähnt einer der beiden Journalisten den Tatsachen entsprechend, dass Heinz Grill sich mit einem Abschiedsbrief aus dem Arzt-Patienten-Verhältnis verabschiedet habe. Einige Minuten später äußert er dann jedoch, nachdem er ein paar anderslautende Zeugenaussagen vom Hörensagen nannte, dass man ja nicht so genau weiß, wie es zu dem Kontaktabbruch kam.

Auch in Bezug auf den Tod von Christine B. ist die Darstellung wieder so gewählt, dass für den Zuhörer ein den Tatsachen widersprechender Eindruck entsteht. Von den Journalisten wird erwähnt, dass es sich gemäß der Aktenlage um eine Handlung im Affekt oder in einem psychischen Ausnahmezustand gehandelt habe. Im nächsten Moment wird dazu übergeleitet, dass es Hinweise auf eine mögliche Planung der Tat gegeben habe, es wird aber geflissentlich weg gelassen, dass der Staatsanwalt in der Anklageschrift eine Herunterstufung des Mordverdachtes auf den Verdacht eines Totschlages beantragt hatte. Somit steht am Ende, ohne dass es nochmals direkt ausgesprochen wird, entgegen den Tatsachen ein mutmaßlicher Mord im Raum.

Wenn ein derartiges Vorgehen von verschiedenen Personen als „Suggestion“ bezeichnet wird, dann ist das nicht ein Zeichen dafür, dass sie untereinander abgesprochen sind, wie die beiden Autoren behaupten, sondern dafür, dass diese Personen wach und aufmerksam lesen, sich eigenständig Gedanken über die Sache bilden und sich nicht alles, was schwarz auf weiß in der Zeitung gedruckt steht, gutgläubig andrehen lassen. Vor allem haben diese Personen auch Kenntnis darüber, worum es sich bei dem Begriff „Suggestion“ handelt. Die Bedeutung von Suggestion wird in Wikipedia wie folgt beschrieben: „Der Begriff Suggestion (…) bezeichnet die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist. Etymologisch ist er zurückführbar auf das lateinische Substantiv suggestio, -onis, was so viel bedeutet wie Hinzufügung, Eingebung oder Einflüsterung, oder auf das lateinische Verb suggerĕre (zuführen, unterschieben).“9. In einem Vergleich gesprochen: angenommen mehrere Personen haben einen Mann dabei beobachtet, wie er mit einem Stein die Glasscheibe eines Fensters einwirft. Sprechen jetzt alle diese Personen von einem „Stein“, den der Mann warf, dann sind sie nicht abgesprochen, sondern haben einfach nur die gleiche Wahrnehmung anhand der Realität gemacht.

Es wird jedenfalls in dem Podcast wie auch schon in dem vorangegangenen Artikel „Der Guru“ in der Süddeutschen Zeitung die Realität zur Nicht-Realität erhoben und die von Christine B. konstruierte Nicht-Realität zur Realität erhoben. Hierzu bedienen sich die beiden Autoren neben dem Weglassen von Tatsachen unter anderem ausgiebig des Mittels der Suggestion. Übrigens war Suggestion auch eine Spezialität von Christine B.

Christine B. wusste, dass Kirchen und Sektenreferenten und auch der Polizeihauptkommissar Harry B. Heinz Grill bekämpfen. Genau dort ging sie hin und stilisierte sich als verfolgte Aussteigerin, weil sie wusste, dass sie damit am allermeisten von ihren schuldhaften Vergehen ablenken konnte. Die Amtskirchen mit ihrem Wahrheitsanspruch auf dem religiösen Gebiet bekämpfen jeden, der eine nicht gruppenorientierte, eigenständige, individuelle Spiritualität befürwortet. Die Menschen dürfen sich nicht unabhängig machen von einer sie bevormundenden Kircheninstitution, maximal darf man noch austreten aus der Kirche. Aber wer eine mit eigenen Forschungen und Erkenntnissen verbundene individuelle Spiritualität entwickelt und vertritt, wird als abhängig machende Sekte verfolgt. Das ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Christine B. bediente sich dieser seit Jahrhunderten bestehenden Macht der Kirchen, um ihre eigenen Allmachtsansprüche und Verfolgungsaktivitäten auf die Patienten und Schüler, die sich davon befreien wollten, zu projizieren.

Ich fordere, dass hier eine Richtigstellung erfolgt. Diese Irreführung, die nun auch noch auf die breite Öffentlichkeit übergeführt wurde, muss ein Ende finden, da sie sonst immer weitere Kreise ziehen wird.

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1Zu finden unter: www.sueddeutsche.de/thema/Das_Thema unter dem Titel „Der Guru: ein Kriminalfall und dessen Recherche“, 31.5.2019

2Genauere Informationen hierzu siehe unter www.mensch-und-individualitaet.de

3Wörtlich heißt es im Art. 5 GG Abs. 1: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

4Der Begriff „Recherche“ kommt von französisch rechercher, was „genau suchen, untersuchen“ bedeutet. Die beiden Journalisten traten zunächst gemäß ihrer eigenen Aussage als Investigativ-Ressort an Heinz Grill heran. Der Begriff „investigativ“ kommt von lateinisch investigare mit der Bedeutung „aufspüren, genauestens untersuchen“.

5Siehe auf: www.klettern-sarcatal.com

6Siehe auf: www.stw-verlag.de

7Das Buch ist erschienen unter dem Titel „Ernährung und die gebende Kraft des Menschen“

8Zum Beispiel das folgende Buch: „Die Idee der Synthese von Spiritualität und Baukunst“

9https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestion, Stand 6.6.2019.

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Lüge und Diffamierung und ihre Wirkung auf das Beziehungsleben am Beispiel des SZ-Artikels „Der Guru“

Der am 13./14.04.2019 in der SZ erschienene Zeitungsartikel ist in seiner Darstellung komplett einseitig, beruht fast ausschließlich auf Falschangaben1 und hat offensichtlich als einziges Ziel, den guten Ruf von Heinz Grill und den von ihm entwickelten Yogaweg zu vernichten. Er liest sich wie eine Sammlung aller erdenklichen Klischees zur Errichtung eines perfekten Sektenbildes, wird raffiniert wie eine Science Fiction Kurzgeschichte serviert und mit comichaften Bildern garniert, um den Lesern auf der einen Seite Entertainment zu bieten, aber in erster Linie um auf suggestive Weise ein Klima der Angst zu erzeugen: die Angst vor einem Abgleiten in die Fänge einer „gefährlichen Sekte“! Der ganze Artikel basiert auf den von Christine B. erhobenen, und von deren Rechtsnachfolgern weitergeführten, falschen und verleumderischen Beschuldigungen einer sie verfolgenden Sekte.

Es ist mit dieser Veröffentlichung nicht nur ein Verlust der ethischen Werte des Journalismus – Streben nach Wahrheit, eine möglichst objektive Darstellung und die Wahrung der Würde des Menschen – gegeben, sondern auch eine weitreichende Störung des Beziehungslebens verbunden, die aber nicht sogleich offensichtlich bemerkt wird. Mit Lügen, Verleumdungen, Herabminderung und Diffamierung wird das Beziehungsleben zwischen Menschen auf erhebliche Weise gestört. Noch schwerwiegender sind diese Auswirkungen, wenn damit, wie im vorliegenden Fall, die Ebene von Religion und Spiritualität berührt wird. Die religiöse oder spirituelle Orientierung oder allgemein gesprochen die Weltanschauung eines Menschen ist ein wesentlicher Teil seiner Persönlichkeit. Sie ist ein Teil der Würde des Menschen, weshalb die Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit in Art. 4 GG grundrechtlich geschützt ist. Der Zeitungsartikel in der SZ wirkt deshalb auf erhebliche Weise und in vielerlei Hinsicht zutiefst entwürdigend und beziehungszersetzend und -zerstörend.

Ein gesundes Beziehungsleben kennzeichnet sich durch ein freudiges, wertschätzendes, freilassendes und aufbauendes Miteinander von Menschen mit einer Kultur von konstruktiver, entwicklungsfördernder Kritikfähigkeit. Eine Beziehungskultur, in der Kritik nicht auf unsachliche Weise zur Diffamierung der Person, sondern im Sinne einer Förderung von Lernschritten auf eine Sache bezogen eingesetzt wird. Heinz Grill besitzt eine erstaunliche Fähigkeit und eine überragende Fachkunde, um diese Beziehungsfähigkeit und -möglichkeiten des Einzelnen zu fördern. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. In der von Heinz Grill geschaffenen Literatur sind viele wertvolle Anregungen zu einem gesunden, aufbauenden Beziehungsleben enthalten, beispielsweise in dem Buch „Übungen für die Seele“ oder in dem Buch „Das Wesensgeheimnis der Seele“, wo sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen kann.

Bei der Ärztin Christine B. herrschte jedenfalls das völlig gegenteilige Prinzip der Beziehungszersetzung. In der Yogalehrerausbildung, die ich bei ihr absolvierte, trat Christine B. als unkritisierbare spirituelle Meisterin auf und minderte Ausbildungsteilnehmer wie auch nicht anwesende Dritte – insbesondere wenn sie gewagt hatten, Kritik ihr gegenüber zu äußern – mit diffamierenden Beleidigungen, Lügen, Verleumdungen und Schweigepflichtverletzungen herab. Es herrschte ein ständiges Klima der Angst und man fragte sich, wer wohl der Nächste sein würde. Auf dieser Basis waren die Beziehungsverhältnisse dermaßen gestört, dass man kaum mehr normal miteinander umgehen konnte und jeder sich mehr oder weniger innerlich zurückzog. Dabei trat Christine B. im Namen von Heinz Grill auf und schädigte mit dieser Verantwortungsabgabe an ihn und mit ihrem destruktiven Verhalten seinen Ruf. Sie benutzte den Namen und das Werk von Heinz Grill zur Werbung, gleichzeitig schürte sie eine versteckte Angst vor der Person von Heinz Grill, indem sie verschiedenste verleumderische Behauptungen über ihn verbreitete. Unter dem Deckmäntelchen der kompetenten, mütterlich besorgten, nahezu selbstlosen Ärztin, die es nur gut mit jedem meinte, und in Verbindung mit dem Namensmissbrauch gelang es ihr bis vor wenigen Jahren die Teilnehmer über die wirklichen Verhältnisse hinwegzutäuschen. Die damit verursachten schwerwiegenden Schädigungen sind bis heute nicht behoben.

Mit dem Bekanntwerden zahlreicher Arztrechtsverletzungen durch ihre Tochter kam das wahre Gesicht der Ärztin B. zum Vorschein. Sie erhielt nun juristische Klagen von vielen Patienten und Heinz Grill klagte wegen Namensmissbrauch mit dem Ergebnis, dass sie seinen Namen für die Zukunft nicht mehr verwenden durfte. Wider besseres Wissen begann sie – nun konnte sie seinen Namen ja nicht mehr als Werbung für sich verwenden – sich als Aussteigerin zu bezeichnen, Heinz Grill als Sektenführer zu verunglimpfen und ihm ihre Patienten und Schüler als Anhänger zuzurechnen, die angeblich von ihm aufgehetzt worden seien, sie mit unberechtigten Klagen zu verfolgen. Dies steht im offenen Widerspruch dazu, dass die Ärztin B. einige Male rechtskräftig wegen Arztverfehlungen und Kassenbetrug verurteilt wurde, die Klagen also sehr wohl berechtigt waren, und dass es sich um ihre Patienten und Schüler aus ihrer Arztpraxis und ihrem spirituellen Zentrum handelte und dass man bei Heinz Grill weder einsteigen, noch aussteigen kann, da er keine Schule oder Organisation führt, sondern lediglich als Referent und Buchautor tätig ist. Die rufschädigenden und irrwitzigen Anschuldigungen, die in dem SZ-Artikel zu lesen sind, sind die Fortsetzung dessen, was Christine B. und nach ihrem Tod ihre Rechtsnachfolger seit vielen Jahren (auch in gegen sie laufenden Gerichtsverfahren) verbreiten.

Die Wirkung dieses auf unwahren Angaben beruhenden, verleumderischen, Ängste schürenden Artikels ist jedenfalls die gleiche, wie ich sie aus der Zeit der Yogalehrerausbildung kenne. Eigentlich will man mit so etwas nichts zu tun haben und so erfolgt unweigerlich ein Rückzug. Dies vollzieht sich mehr innerlich und damit meist unbemerkt, man legt sich eine „dicke Haut“ zu, wie man so schön sagt, oder modern gesprochen, man wird „cool“. Das Beziehungsleben wird damit jedenfalls auf ungesehene Weise reduziert mit dem Ergebnis, dass der Einzelne ein Stück weit vereinsamt. Dies ist umso tragischer, da heute viele Menschen ohnehin schon unter einem Mangel an Beziehung leiden. Es ist deshalb wesentlich, sich bewusst zu machen, dass ein Rückzug nicht zur Klärung der tatsächlichen Verhältnisse beitragen kann, sondern dass es eine wirkliche gedankliche Auseinandersetzung mit der Sache benötigt, um eine Klärung herbeizuführen und dass damit auch die Beziehungsverhältnisse (wieder) in einen besseren Aufbau finden.

Nun richten sich die Verleumdungen und Diffamierungen gegen Heinz Grill und verunglimpfen ihn als angeblich Morde beauftragenden „Guru“. So wie hier der Begriff des Guru verwendet wird, wird das Bild eines Menschen gezeichnet, der Macht über andere ausübt, nicht kritisierbar ist, sich verehren lässt, seine Schüler mit Erleuchtungsversprechen täuscht und abhängig macht, bis sie alles tun, was er von ihnen verlangt. Ein solch guruartiges Verhalten kenne ich, wie ich oben bereits in Zusammenhang mit der Yogalehrerausbildung kurz erwähnt habe, von der Ärztin Christine B. selbst und dieses wird hier mit den damit einhergehenden beziehungszerstörenden Wirkungen auf Heinz Grill projiziert, also gerade auf einen Menschen, der im besten Sinne ein individuelles, freiheitliches und aufbauendes Beziehungsleben fördert und jegliches Gurutum sowie autoritative Gruppenstrukturen als kontraproduktiv für einen lern- und entwicklungsfreudigen Beziehungsaufbau entschieden zurückweist. Absurder könnten die Verdrehungen nicht mehr sein!

Mit diesen Verleumdungen, die nicht auf sachlicher, fachlicher Kritik beruhen, sondern die Person auf gemeine Weise herabmindern und entwürdigen, wird auf gezielte Weise eine diffuse Angst vor Heinz Grill geschürt und gleichzeitig wird jeder, der eine Wertschätzung für Heinz Grill und sein Werk hat, damit ebenfalls beleidigt. Dies ist eine heute leider weit verbreitete Vorgehensweise: Gibt es keine sachlichen, fachlichen Argumente, so greift man zu Diffamierung und Herabwürdigung der Person, um seine Ziele durchzusetzen und Menschen, die eine andere Meinung als die erwünschte vertreten, mit diesem Rufmord aus der gesellschaftlichen Diskussion und Gunst zu eliminieren. Es ist tragisch, welch unfassbare Umkehrung hiermit stattfindet und wie damit Beziehungslosigkeit und Beziehungsängste weiter voranschreiten. Indem der Einzelne solch eine beziehungszersetzende Verkehrung meist nicht bewusst bemerkt, beginnt er nämlich aufgrund des damit verbundenen Rückzugs, der immer auch mit einer den Menschen schwächenden Wirkung verbunden ist, gerade auf eine beziehungsfreudige, freiheitliche und aufbauende Atmosphäre zunehmend mit Überforderung und Abwehr zu reagieren.

Hier scheinen sich die Ziele von Christine B. und deren Rechtsnachfolgern, der Kirchen mit ihren Sektenreferenten und gewisser Strömungen innerhalb der Medien und staatlichen Organe bestens zu ergänzen, denn beziehungslose, in Angst auf sich selbst zurückgeworfene Menschen sind leichter durch Lügen und Suggestionen manipulierbar, leichter angreifbar und lassen auch leichter Formen der Machtausübung über sich gewähren. Die bewusste, gedankliche Auseinandersetzung2 mit einer Sache wie mit diesem Artikel hier, beispielsweise anhand der Fragestellung „Worum handelt es sich tatsächlich? Was sind die Tatsachen?“ ist jedenfalls ein wirkungsvolles Gegenmittel zu Rückzug, Angst, Beziehungslosigkeit und fördert im besten Sinne die Fähigkeit des Einzelnen, sich mit dem Leben und den Mitmenschen auf aufbauende Weise in Beziehung zu bringen.

1 Ausführliche Ausarbeitungen zu den Fakten und Tatsachen sind hier zu finden: Interview mit Heinz Grill, wo er sich selbst dazu äußert, Artikel „Rufmord in der Süddeutschen Zeitung?, Artikel „Beschuldigungen gegen Heinz Grill in der Süddeutschen Zeitung?“


2 Ein sehr anregendes Beispiel, wie man ganz konkret an eine gedankliche Auseinandersetzung herangehen kann, findet sich anhand dieses Zeitungsartikels in dem Artikel „Methoden der Suggestion und Manipulation“

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Rufmord in der Süddeutschen Zeitung?

Qualitäts-Journalismus adé?

In der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 13./14.4.2019 erschien ein Artikel mit dem reißerischen Titel auf Seite eins: „ANGST UND YOGA Seit Jahren führt eine fanatische Yoga-Gruppe Justiz und Polizei vor > Buch Zwei“. Der eigentliche Artikel ist dann mit dem Titel „Der Guru“ überschrieben. Jegliche journalistische Standards werden darin von den beiden Verfassern, den Journalisten Julius Heinrichs und Ralf Wiegand, mit Füßen getreten. Es wurde weder ordentlich recherchiert, noch erfolgt eine wahrheitsgemäße Darstellung, was grundlegend für einen qualitativ hochwertigen Journalismus wäre. Der ganze Artikel strotzt nur so von falschen Tatsachenangaben, stellt falsche Zusammenhänge her und wimmelt von Mutmaßungen und Anschuldigungen ohne Tatsachengrundlage. Darüber hinaus bedienen sich die beiden Autoren sozusagen als Umrahmung des gesamten Artikels sämtlicher Sektenklischees, wohl um beim Leser emotional Stimmung zu machen. Das Ganze ist mit zahlreichen Zeichnungen von Peter M. Hoffmann in einem düsteren comicartigen Stil garniert, unter anderem mit einer Waschmaschine, in der man einige Gehirne liegen sieht. Das soll wohl eine bildliche Darstellung für Gehirnwäsche sein.

Zielobjekt dieses rufschädigenden Machwerkes ist der Buchautor, Referent, Begründer eines Yogaweges, Heilpraktiker und Kletterer Heinz Grill. Sogar die Darstellung seiner beruflichen Tätigkeit in dem Artikel ist schlichtweg falsch: Heinz Grill ist weder Bergführer, noch autodidaktischer Heiler, noch Anthroposoph und bezeichnet sich auch selbst nicht so. Das Motiv dieser falschen Darstellung ist meines Erachtens ziemlich offensichtlich: mit „autodidaktischer Heiler“ beispielsweise soll der Eindruck von Scharlatanerie erweckt werden. Dies wird an anderer Stelle in dem Artikel dann fortgeführt, indem die Autoren die verleumderische Behauptung aufstellen, Heinz Grill würde den Übungen geradezu magische Kräfte sogar bei Krebserkrankungen zusprechen. Das Ganze ergänzen sie mit einem aus dem Gesamtzusammenhang gerissenen Zitat bezüglich Krebserkrankung und OP aus einem Buch von Heinz Grill, so dass der falsche Eindruck von grober Fahrlässigkeit entsteht.

Den Hauptanteil des Artikels stellt der Versuch dar, den lange bestehenden Familienkonflikt in der Familie B., der schließlich mit dem Tod von Christine und Wilhelm B. eskalierte, in einen Zusammenhang zu Heinz Grill zu bringen. Über die Zurechnung des tatverdächtigen Schwiegersohnes Klaus O. als Anhänger, d.h. als Sektenmitlied, zu Heinz Grill soll der Tod der Eltern B., bei dem es sich vermutlich um Suizid handelte, letzterem als Mord zugeschoben werden.

An mehreren Stellen sprechen die Autoren von Mord oder vom mutmaßlichen Mörder, obwohl die Anklageschrift gegen Klaus O. den Antrag enthielt diese von Mord auf Totschlag herunterzustufen. Es gehört zum Einmaleins eines jeden Journalisten, solche Begriffe sehr genau zu unterscheiden. Die ganze Sektenstory wäre jedoch ohne Mord nur noch halb so interessant und würde auch nicht mehr so schön aufgehen. So bietet es sich offensichtlich für die Autoren an, es nicht so genau mit den Fakten zu nehmen. Heinz Grill war jedenfalls nicht Beschuldigter in dem Ermittlungsverfahren, sondern lediglich Zeuge.

Es gibt auch ein sehr aufschlussreiches youtoube-Video mit einem Interview von Marika Mandala mit Heinz Grill, wo er sich zu dem Artikel der Süddeutschen Zeitung und den zugrundeliegenden Sachverhalten selbst äußert (siehe hier). Die journalistische Qualität des Interviews ist meines Erachtens sehr hochwertig, obwohl die Interviewerin nicht einmal Journalistin ist. Hingegen widerspricht es einfach einem journalistischen Ehrgefühl und auch einem grundlegenden menschlichen Ehrgefühl, einen Artikel über einen Menschen zu verfassen, ohne diesen Menschen auf angemessene Weise in die Recherchearbeit einzubeziehen. Heinz Grill äußert sich diesbezüglich auch in dem Interview.

Die informationellen Grundlagen dieses Artikels stufe ich als äußerst einseitig und daher sehr mangelhaft ein: Die Seite von Heinz Grill wurde in den Recherchen nicht beachtet und von polizeilichen Ermittlungsbehörden und Staatsanwaltschaft haben die Autoren, wie sie selbst angeben, keine Auskünfte erhalten. Als Quelle für Informationen bleiben somit nur noch Mitglieder der Familie B. oder deren Anwälte übrig. So ist es auch keine große Überraschung, dass der gesamte Artikel maßstabsgetreu das Bild des Sektenvorwurfes wiedergibt, mit dem die Ärztin Christine B. vor einigen Jahren ehemalige Patienten und Schüler zu beschuldigen und zu verfolgen begann, als diese sich nach vergeblichen Versuchen der Klärung bezüglich der von ihr begangenen Arztrechtsverletzungen gezwungen sahen, auf juristischem Wege zu ihrem Recht zu kommen. Diese von Christine B. wider besseren Wissens getätigte Sektenbeschuldigung ohne jegliche Tatsachengrundlage ist mit ihrer suggestiven und manipulierenden Wirkung bis heute wirksam. Sie wird von den Erben B. nicht nur weitergeführt, sondern von diesen bis zum mehr oder weniger direkt ausgesprochenen Mordvorwurf hochstilisiert, obwohl auch ihnen bekannt ist, dass es sich bei der Sektenbeschuldigung um eine Lüge handelt. Der im Artikel benannte ideologische Kampf und der damit verbundene Missbrauch der Justiz liegt nicht, wie behauptet, bei den ehemaligen Patienten und Schülern, die geklagt haben, sondern tatsächlich auf Seiten von B. Die geschädigten Patienten und Schüler wurden mit den von Christine B. absichtlich provozierten Klagen, die sie dann weiter zur religiösen Verfolgung nutzte, gegen ihren Willen in diesen hineingezwungen (Genaueres zum Justizmissbrauch durch Christine B. ist hier zu finden).

An zwei Beispielen möchte ich aufzeigen, wie in dem Artikel aus einem Mix von Falschangaben, Weglassen von wesentlichen Tatsachen, Mutmaßungen und Sektenklischees nicht vorhandene Zusammenhänge einer Sekte konstruiert werden:

Die Verfasser führen eine Polizeikontrolle von Klaus O. und drei Freunden vom 5. Februar 2014 an. Dass es sich bei der von den 4 Freunden geplanten Sache um eine Aktion in Zusammenhang mit einem Konflikt in der Familie B. handelte, wie aus dem Polizeiprotokoll vom 7.2.2014 direkt hervorgeht, verschweigen sie. Stattdessen erfolgt die obligatorische Zuordnung zum angeblichen Grill-Umfeld. Die Autoren geben wahrheitswidrig an, dass die Polizeikontrolle vor der Villa der Eltern B. stattfand (das unterstreicht die große Gefahr, die angeblich vorlag), tatsächlich war dies aber in etwa 5 km Entfernung. So wie die Polizeikontrolle im Artikel dargestellt und in Zusammenhang gebracht wird, ist es für den Leser, der ja in der Regel die tatsächlichen Fakten nicht kennt, schon fast nicht mehr überraschend, dass es, wie die Verfasser schreiben, 7 Monate später zu dem mutmaßlichen „Mord“ durch Klaus O. kam. Nur handelt es sich hier wieder um eine Falschangabe: tatsächlich verstarben die Eltern B. im September 2015, d.h. 19 Monate später, also mehr als eineinhalb Jahre danach. Mit dieser Falschangabe soll wohl wiederum versucht werden, einen Zusammenhang herzustellen, wo keiner ist.

Die Darstellung des Familienstreites bei B. ist ebenfalls – wie schon nicht mehr anders zu erwarten – irreführend. Die Tochter Cornelia klagte nicht, wie im Artikel behauptet wird, ihr Erbe vorzeitig ein, sondern sie klagte gegen den Vertragsbruch der Familien-KG, an dem sie damals Teilhaberin war. Die ihr zustehenden Ausschüttungen waren unterschlagen worden, da sie sich nicht den sittenwidrigen Forderungen ihrer Eltern, u.a. sich von Klaus O. scheiden zu lassen, fügte. Im Februar 2015 kam es zu einem umfassenden Vergleich, wo sie – ganz im Gegenteil zu der falschen Angabe im Artikel – auf ihr Erbe verzichtete und unter Drängen der Familie u.a. den KG-Anteil zurückgab. Die vertragsmäßig festgelegte Abfindung entsprach weniger als 50 % ihres KG-Anteils und wird über 10 Jahre verteilt an Cornelia ausgezahlt. Dass es sich bei den Auszahlungen um hohe Summen handelt, wie die Autoren schreiben, ist zwar richtig, sie lassen jedoch wieder geflissentlich einen wesentlichen Teil der Tatsachen weg: diese Summen sind nämlich im Vergleich zu dem Millionenvermögen der B.s geringfügig. Damit entsteht der falsche Eindruck, Cornelia hätte sich hier zum Schaden des Restes der Familie bedient. Und zwar zu welchem Zweck? Mit der noch hinzugefügten Angabe, die Anwälte ihrer Geschwister gingen davon aus, dass sie damit die Grill-Gruppe finanziere (hierbei handelt es sich schlichtweg um eine Unterstellung), wird dies alles ebenfalls in den postulierten Sektenzusammenhang gebracht. Eine nicht von der Hand zu weisende Tatsache ist jedoch, dass es die Geschwister waren, die nach dem Tod der Eltern das riesige Millionenerbe erhielten und den Erbanteil von Cornelia zusätzlich noch dazu.

Eine ordentliche Recherche der beiden Journalisten hätte zu Tage gebracht, dass Heinz Grill jedenfalls kein „Guru“ ist und dass die strafbaren Handlungen bei Christine B. liegen, die sich selbst als große spirituelle Meisterin sah und ihre Yoga-Schüler zu Verehrung anhielt. Es geht sowohl aus der Internetseite www.heinz-grill.de, wie aus verschiedenen Interviews und auch aus seinen Büchern hervor, dass Heinz Grill Verehrungsgefühle ihm gegenüber als äußerst unangemessen sieht und dass er jegliche Gruppenbildung ablehnt und als kontraindiziert für die Entwicklung von Spiritualität einstuft. Weiterhin verspricht er nicht Erleuchtung, wie fälschlich im Artikel behauptet wird, sondern betont, wie wesentlich eine eigenständige Auseinandersetzung und Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen auf dem Gebiet der Spiritualität ist. Es wird auch deutlich, dass er keine Yogaschule betreibt, sondern als Referent, Vortragender und Buchautor tätig ist, d.h. als Einzelperson. Wenn man das aber zur Kenntnis nehmen würde, könnte man natürlich das konstruierte Sektenbild bezüglich Heinz Grill und den ehemaligen Patienten und Yogaschülern von Christine B. nicht mehr aufrecht erhalten.

Zielobjekt eines solchen Rufmordes, wie er hier geschieht, kann jeder werden. Damit so etwas nicht möglich ist, befürworte ich einen Journalismus mit guter Qualität. Ich finde es ziemlich schockierend, dass die Süddeutsche Zeitung solch einen regelrechten Hetzartikel abdruckt. Sie stellt sich damit meiner Einschätzung nach auf ein journalistisches Niveau, das noch unterhalb dem der Bild-Zeitung liegt.

Kommentare siehe rechts unten.

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Gedicht: Gerechtigkeit

Folgendes Gedicht, das ich gerne an dieser Stelle veröffentliche, wurde mir von W.W. zugesendet:

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Sektenverfolgung mit Todesfolge: Abschiedsbrief von Klaus O.

Die skandalöse und erschütternde Diskriminierungs- und Verfolgungskampagne, die seit einigen Jahren durch Mitglieder der Münchner Millionärs-Familie B. im Zusammenwirken mit dem Kriminalhauptkommissar Harry B., mit Justiz und Kirche betrieben wird, hat im Dezember 2018 zum Tod von Klaus O. geführt. Eine ausführliche Beschreibung zu den Hintergründen finden Sie hier.

Klaus O. hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, aus dem sehr deutlich hervorgeht, weshalb ihm keine andere Möglichkeit blieb, als in den Tod zu gehen. Ich möchte ihn hier in Erweiterung zu dem Interview mit seiner Frau Cornelia mit einigen Zitaten selbst zu Wort kommen lassen.

Er schreibt: „Ich fühle mich zutiefst mißbraucht. V.xx, B.xx und U.xx wissen, dass ich kein Mörder bin. Trotzdem setzen sie alles daran, mich für 40 Jahre hinter Gitter zu bringen. Mit allen Mitteln versuchen sie, die pervertierten Familienverhältnisse und den perfiden Suizidplan ihrer Eltern zu vertuschen. Und ich muss meinen Kopf dafür hinhalten.

Sie haben mich dafür als Gewalttäter verleumdet. Sie haben mich auf brutale Weise als Sekte verleumdet. Das Gleiche haben sie mit allen Entlastungszeugen gemacht. Sie haben Zeugen bedroht und versucht, Dritten wider besseren Wissens eine Beteiligung am Tode ihrer Eltern anzuhängen. Das ganze Verfahren wird dazu mißbraucht, um Dritte zu verfolgen. Auch Harry B.xxx nutzt es, um im Sinne kirchlicher Interessen Andersdenkende zu verfolgen. Auch dafür werde ich mißbraucht, indem man mich mit entwürdigenden und entstellenden Lügen als Sekte stigmatisiert.

Ich bin ein friedliebender und gewaltfreier Mensch. Ich bin zu solch einer Gewalttat nicht fähig. Ich bin auch ein unabhängiger, rationaler und sozial integrativer Mensch. Mein ganzes Verhalten ist das Gegenteil von jedem Sektierertum. Trotzdem werde ich zu einem vollendet unmündigen Menschen abgestempelt und erniedrigt. Jeder, der mich kennt, weiß, daß das nicht stimmt. Auch V.xx, B.xx und U.xx.“

Ich selbst habe Klaus als feinsinnigen, rational denkenden und verbindend wirkenden Menschen erlebt. Er war weder unmündig noch sektiererisch. Ganz im Gegensatz zu seiner Schwiegermutter Christine B. Sie gab sich in der von ihr geleiteten Yogalehrerausbildung als der erleuchtete und allwissende Guru und wir wurden auf die Rolle von unmündigen, unwissenden Schülern verwiesen und hatten sie zu verehren. Sie forderte eine nicht zu hinterfragende Autorität ein und bei der leisesten Kritik reagierte sie höchst aggressiv mit Beleidigungen, Verleumdungen und Schweigepflichtverletzungen. Mit der Sektenverleumdung projizierte Christine B. ihre eigenen Sektenstrukturen auf diejenigen, die ihrem System gerade nicht folgen wollten und sich gegen die von ihr verursachten Schädigungen wehrten.

Weiter schreibt er: „Wenn ich den moralisch korrumpierenden Einfluß zur Kenntnis nehme, den sie zusammen mit ihrem Kompagnon B.xxx mit der Sektenlüge auf die deutschen und französischen Justizbehörden ausüben konnten, und die diskriminierende Verletzung meiner Verteidigungsrechte, die daraus bis heute resultiert, habe ich keine Hoffnung auf ein gerechtes Urteil.

Ich kann dieses Unrecht, was mir angetan wird, nicht länger ertragen. Und ich will es auch nicht länger akzeptieren. Ich befinde mich in einer zutiefst unwürdigen Situation.

Ich wünsche mir, dass dieses Unrecht restlos aufgeklärt wird und dass ich als der Mensch, der ich bin, rehabilitiert werde.“

Ich weiß noch sehr gut, dass Christine B. in der Yogalehrerausbildung die Philosophie vertrat, dass es gut ist, Selbstmord zu begehen, wenn es im Leben nicht mehr weiter geht. Auch in ihrer ärztlichen Tätigkeit setzte sie diesen von ihr propagierten Weg mit ihren Patienten praktisch um, wie an verschiedenen Fällen deutlich ersichtlich wird.

Christine B. forderte zum Beispiel Tim L.-K. auf, sich das Leben zu nehmen, als er aufgrund der von ihr initiierten Intrigen und heimlichen ärztlichen Behandlungen mit heimlichen Zyprexagaben schwerst erkrankt war und psychisch am Zusammenbruch war. Eine genaue Beschreibung ist hier zu finden.

Monica B., sie war ebenfalls eine Schülerin von Christine B. und arbeitete mit ihr zusammen, schied auf tragische Weise mittels Suizid aus dem Leben. Ihr Ehemann berichtete, dass sie kurz vorher noch ein Treffen mit Christine B. hatte und davon völlig verändert zurückkam.

Ihre psychiatrische Patientin Erika B. nahm sich das Leben. Recherchen von Klaus O. ergaben, dass sie von Christine B. durch deren grob fahrlässige und fehlerhafte ärztliche Behandlung in den Suizid getrieben worden war, nachdem sie von ihrer Ärztin mit dem Argument, er würde an ihr Geld wollen, gegen ihren Ex-Mann zu Gerichtsprozessen aufgehetzt worden war, weswegen sie zuvor schon unter Betreuung und stationär psychiatrischer Behandlung gestanden hatte. Erika B. setzte ihre Ärztin sogar als Erbin in ihr Testament ein, für die von Christine B. schon lange geplante Stiftung für geschädigte Frauen, in die ihre ganze Hinterlassenschaft hineinfließen sollte. Christine B. hatte ihre Patientin Erika B. für dieses Projekt als Mitarbeiterin und Geldgeberin vorgesehen. Der ausführliche Bericht von Klaus O. ist hier zu finden. (Die Aufklärungsarbeit von Klaus O. bezüglich dieser Geschehnisse stieß bei seinen Schwiegereltern auf keine große Gegenliebe.)

Nimmt man all diese Tatsachen und die Tatsachen in dem Abschiedsbrief von Klaus O. zusammen zur Kenntnis, so erscheint für mich die Hypothese sehr plausibel – und der abschiedsartige Brief, den Christine B. wenige Tage vor ihrem eigenen Tod schrieb, erhärtet diesen Verdacht: nämlich dass es höchstwahrscheinlich ist, dass Christine und Willi B. zusammen Suizid begangen haben.


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